SEITE  RAUMFAHRT > APOLLO 11 > BELEUCHTUNGSVERHÄLTNISSE ...

  <  zurück

Globale Beleuchtungsverhältnisse auf dem Mond

zum Zeitpunkt der Landung von Apollo 11

Tatsächliche Beleuchtungsverhältnisse auf dem Mond in der Stunde

der Landung von Apollo 11. Die Sonne stand zu diesem Zeitpunkt

nur etwa 11 Grad hoch am Mondhimmel über der Landestelle.

 

Das Raumschiff, das von Osten über das Mare Fecunditatis her anflog,

hatte die Sonne tief im Rücken. Die Merkmale der Mondoberfläche

und deren Einzelheiten (Krater, Felsbrocken, Bodenunebenheiten,

Mulden) warfen lange Schatten und erschienen stark kontrastiert.

 

Die Sonne war am 19. Juli über dem östlichen Horizont des Landegebiets aufgegangen, ziemlich genau 24 Stunden, bevor die Landefähre "Eagle"

im Mare Tranquillitatis auf der Mondoberfläche aufsetzte. Die gelbe Linie

auf den Bildern markiert den Terminator (die Tag- und Nachtgrenze

auf dem Mond), die braune Kreislinie den Umriß des Erdtrabanten.

 

Auf dieser Darstellung sind Teile der von der Erde aus nie sichtbaren Mondrückseite zu erkennen. Das Mare Smythii beispielsweise erscheint,

von unserem Heimatplaneten aus betrachtet, allenfalls als schmale

Silhouette am östlichen (von der Erde aus gesehen rechten) Mondrand.

Der gelbe Pfeil auf dem nebenstehenden Bild

weist in Richtung Sonne.

 

An derjenigen Stelle auf der Mondoberfläche,

wo der Pfeil entspringt, würde die Sonne für einen auf dem Mond stehenden Beobachter genau im Zenit stehen (subsolarer Punkt).

 

Mondglobus mit Gradnetz.

 

Blaue Linie: Mondäquator.

Einflugschneise (roter Pfeil) der Apollo 11-Landefähre „Eagle“.

 

Das Landegebiet ist mit einer roten Kreisfläche gekennzeichnet.

©    2018  A. Heidel - heidel2001.eu