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Man würde sich nur noch dunkel, sehr verschwommen würde man sich erinnern: Ich habe doch einmal gewußt...

 

Und jetzt säße man abends am Feuer, mit den fleischgewordenen Menschen, den Männern und Frauen, den Kindern,

den Jägern und Sammlern einer Zeit, von der man einmal in Geschichtsbüchern nur trockene, vage Worte gelesen hatte

und sperrige Begriffe wie "Jungpalöolithikum". Aber es gab diese Menschen, diese Zeiten so tatsächlich, wie unsere eigene

Gegenwart real ist. Welche Fragen würden diese Menschen mir stellen, am Lagerfeuer, in der hereinbrechenden Nacht?

 

Ich befinde mich jetzt also mitten unter ihnen, in einer buchstäblich anderen Welt. Es gibt weniger als eine Million

Menschen auf der Erde. Kein einziger von ihnen weiß, was die Sonne ist oder der Mond und warum sie leuchten;

niemand kann erklären, warum es regnet, donnert und blitzt oder schneit und warum ein Stein zu Boden fällt.

Niemand kann sich annähernd vorstellen, was die Wolken am Himmel, die Sterne und die Planeten seien,

warum es abends dunkel wird. Kein Mensch hat einen Begriff von fernen Kontinenten, von der Form und der Größe

der Erde, ihrer Bewegung, von ihrer Einbettung in das Weltall. Aber selbst der Begriff "Weltall" und was er vorstellt,

ist völlig unbekannt. Krater auf dem Mond, Planeten, ferne Welten, Galaxien ... niemand weiß davon.

 

Ich sitze hier, in der anbrechenden Nacht, mit Jägern am Lagerfeuer und weiß nicht, warum das Feuer brennt.

Ich spüre den warmen Lufthauch, der von fernen Hügeln her weht. Aber aus welchem Stoff besteht die Luft,

woher wehen und was bewegt die Winde, was sind Vulkane, wodurch wird das Meer aufgewühlt? Ich trinke Wasser

aus einer Quelle und habe vergessen, welche Substanz, seinem innersten Wesen nach, es ist. Von polaren Molekülen,

davon, daß die elementaren Teilchen des Wassers kleine Magnete sind, habe ich nie gehört. Fast alle Elemente des

chemischen Periodensystems sind mir und meinen Mitmenschen der zu Ende gehenden Steinzeit vollständig fremd.

 

Daß der Boden, auf dem ich sitze, daß die Tiere, die ich in der nächtlichen Ferne heulen höre, aus einem Abgrund

von Jahrmilliarden erwachsen sind und eine zeitliche Entwicklung hinter sich haben, die jedes menschliche Maß

bei weitem sprengt, ist nicht einmal von weither auch nur zu ahnen. Daß Gebirge von Geschichten im Universum,

auf den Planeten unseres Sonnensystems und auf der Erde selbst sich schon längst vollendet haben, daß Gletscher

seit Jahrtausenden schon wieder verschwunden sind, die einst unerschütterlich auf dem Grund ruhten, auf dem

jetzt unser Feuer brennt, erschließt sich der Unmittelbarkeit der menschlichen Anschauung in keiner Weise.

 

Des dominanten Zwanges dieser sinnlichen Unmittelbarkeit konnten sich die besten Menschen erst Jahrtausende

später bewußt werden, als sie die realen Wissenschaften von der Welt Stück für Stück aufbauten. Sie erkannten,

wie sehr wir von unseren Sensorium überwältigt worden waren und wie wir, aus der zwangvollen Enge eines

bloßen Blickwinkels heraus ausschauend, kleine Teile für das Ganze, räumliche oder zeitliche Perspektiven

für Wahrheit, bedingte Bewegungen für Ruhe gehalten hatten.

 

Langsam kristallisierte sich eine der Grunderkenntnisse menschlichen Wissens über die Welt heraus:

 

Anschauung kann täuschen, und Vorstellbarkeit ist kein Wahrheitskriterium.

 

Welches Wunder es ist, daß wir uns dies heute - im wahrsten Sinne des Wortes - klarmachen dürfen,

ist nur den sehr wenigen Menschen bewußt, die das Staunen nicht verlernt haben, die nicht abgebrüht

und gewöhnlich sind, die nicht laut daherkommen.

Ja, man male sich aus, durch Zauberschlag in das achte Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung zurückversetzt zu sein!

Selbst vor rund einhundert Jahren von heute  -  Einstein hatte bereits seine beiden Relativitätstheorien verfaßt  -  war noch

unklar, ob es neben unserer Milchstraße auch andere "Welteninseln" geben würde, und als wie groß, wie räumlich endlich

oder unendlich man sich den Kosmos würde vorzustellen haben, ob er einen zeitlichen Anfang gehabt hatte und ein Ende

haben würde, ob er statisch sei oder sich ausdehne. Das Mysterium der dunklen Materie war noch nicht bekannt.

 

Und warum überhaupt strahlt und brennt die Sonne, gibt sie Licht und Wärme ab? Dieses Rätsel des Sonnenfeuers  -  und

damit der Sternenfeuer allgemein  -, auch das Geheimnis der Nova- und Supernova-Explosionen, wurde nicht vor dem Ende

der Dreißiger Jahre des Zwanzigsten Jahrhunderts erhellt, bis in Einzelheiten aufgeklärt dann erst infolge weiterer intensiver Detailforschungen, -erkundungen und -berechnungen in den darauf folgenden Jahrzehnten.

 

Vom zeitlich präzise definierbaren Beginn dessen, was wir "die Welt" nennen, also vom Urknall, wußte man zu Einsteins Zeit

noch nichts. Ebenso wenig von Braunen Zwergen, Pulsaren, Quasaren, Schwarzen Löchern, von solarer Neutrinostrahlung.

 

Der gewaltig breite Vorhang vor der Leinwand der Radio-, Mikrowellen-, Infrarot-, UV-, Rönten- und Gammastrahlung

wurde erst seit 1950 aufgezogen und gab einen Rundblick in das Universum frei, als ob plötzlich Schuppen von den Augen

gefallen seien: Alles war vorher komplett verdeckt gewesen bis auf den engen Spalt, den das sichtbare Licht dem Menschen

seit je offen gelassen hatte.

"In diesem Wort steckt die überragende Bedeutung der Sinnesempfindungen für die Bildung unserer Vorstellungswelt,

ja sogar unseres Intellekts. Jeder Mensch, der sich mit der Geographie und der größeren kosmischen Umwelt befaßt,

wird immer wieder feststellen, daß er die Kräfte seines Intellekts zum echten Verständnis bemühen muß.

Dabei muß er seine Begriffsbildungen von den unmittelbaren Sinneseindrücken ablösen. Das ist gar nicht so einfach.

Auch heute noch haben viele von uns keine echte Vorstellung davon, daß wir auf der Oberfläche einer Kugel leben.

Das ist mir ganz deutlich bei zwei Reisen um die Erde bewußt geworden, bei denen ich mich mit Mitreisenden,

die keineswegs ungebildete Menschen waren, über dieses Erlebnis unterhalten konnte.

 

Bei einer dieser Reisen habe ich zum erstenmal den Äquator überschritten. Als ich in Neuseeland ankam, fand ich mich

in der Situation, daß ich ein Antipode war zu meinem damals dreijährigen Kind, das wir in der Obhut der Großmutter

in Europa zurückgelassen hatten. Es war für mich recht merkwürdig, als ich mir bildlich vorstellte, daß sich

unsere Füße am nächsten waren, wenn ich im Hotelzimmer stand und mein Kind auf der anderen Seite der Welt

in unserem Wohnzimmer umherlief. Unsere Köpfe wiesen dabei in entgegengesetzte Richtungen des Weltalls.

Das sind Erlebnisinhalte, die sich viele Weltreisende entgehen lassen.

 

Für mich als Astronomen war es ein erschütterndes Erlebnis, zum erstenmal auf der Südhalbkugel des Globus zu stehen.

Prof. Heinz Haber, Gefangen in Raum und Zeit

Und so ist dies die wahre Bedeutung des Wunders vom Sternenhimmel:

 

Aus ihm heraus entsprang die erste, die älteste Wissenschaft, die sich in den Köpfen jener Menschen bildete,

die wissen wollten, wie und was die Welt ist, und aus welchen Gründen die Weltgegebenheiten so sind, wie sie sind.

Mit dem Wissen beispielsweise, daß die Erde kugelförmig ist, stehen die Menschen, so hat einmal ein Astronom

treffenderweise konstatiert, deswegen so sehr auf dem Kriegsfuß, weil es sich unserer unmittelbaren Anschauung,

in der wir unentrinnbar gefangen sind, nicht erschließt und ihr sogar widerspricht.

 

Der Begriff "Augenschein" hat sich uns für diese und viele andere zwingend-überwältigenden,

und doch so oft völlig in die Irre leitenden Anschauungen geprägt - "Augenschein":

Also: Wieviele Menschen sind sich jetzt, in der 2. Dekade des 21. Jahrhunderts,

überhaupt des überwältigenden Privilegs bewußt, heutzutage leben zu dürfen,

über das Wissen der heutigen Zeit verfügen zu dürfen?

 

Man vergegenwärtige sich:

 

Wenn man einiges von dem, was heute in den naturwissenschaftlichern Lehrbüchern der Schulen steht,

im Jahr 1910 gewußt hätte, wäre man mit dem Nobelpreis ausgezeichnet worden, mit zwei, vier...

Das Echo des Urknalls wurde erst in der Mitte der Sechziger Jahre entdeckt.

 

Bis zum Jahr 1990 war kein einziger extrasolarer Planet gefunden: Heute kennt man tausende.

 

Noch vor 20 Jahren hatte niemand eine Ahnung davon, daß das Universum über einem dunklen Abgrund

errichtet ist, der über drei Viertel des Kosmos ausmacht: Der Dunklen Energie.

Erst ab 1950 erhellte sich das Geheimnis eines fundamentalen Wesensmerkmals unseres Planeten:

Das Geheimnis der Plattentektonik, der Verschiebung der Kontinente gegeneinander.

Von allen Planeten, die wir näher kennen - also den Himmelskörpern unseres Sonnensystems -

ist die Erde darin einzigartig. Es war ein Geheimnis, das vorher durch und durch im Dunkeln lag.

Und ein weiterer grundstürzender Paradigmenwechsel ereignete sich ab den Sechziger Jahren.

Er wurde eingeleitet von den Bildern, die Raumsonden aus den Tiefen des Sonnensystems zurücksandten:

 

Photos, die Abermillionen von Einschlagkratern auf dem Merkur, dem Mars, den Marsmonden

und auf den Trabanten der großen Gasplaneten sowie auf Asteroiden zeigten.

 

Auch die "Meere", Wallebenen und Ringgebirge, ja alle Krater des Erdmondes sind infolge

teilweise gewaltiger Impakte entstanden, als Asteroiden, Kometenkerne und Meteoroiden

mit fünfzig-, siebzigtausend Kilometern pro Stunde in die Mondoberfläche rasten.

 

Der Mond selbst, so wurde nun postuliert, ist wahrscheinlich das Kind eines wahrhaft welterschütternden

Zusammenstoßes zwischen der jungen Erde und einem geheimnisvollen Planeten der Frühzeit.

 

So wälzte sich ab den Sechziger Jahren langsam, aber stetig, eine revolutionäre, vordem geradezu

als neben der Sache liegend angesehene und verpönte Hypothese als sichere Erkenntnis

in das Bewußtsein der Wissenschaftler:

 

Auch die Erde selbst muß von zehntausenden gigantischen Einschlägen aus dem All

heimgesucht worden sein, hauptsächlich während der ersten Milliarde Jahre ihres Bestehens,

aber auch später noch hin und wieder - mit weichenstellenden Auswirkungen auf das gesamte Leben.

 

Davon haben wir noch vor hundert Jahren nichts geahnt: Weil der Augenschein uns nichts davon

gezeigt hat - wir gehen seit Jahrtausenden über eine Erde, auf der wir keine Einschlagkrater sehen.

Sie sind alle verschwunden (bis auf ganz seltene Exemplare) - ausradiert von Wind, Wetter, Ozeanen,

felsensprengenden Feuerstürmen und Pflanzenwuchs, Gezeiten, Plattentektonik, Sandstürmen.

Selbst wie es auf der Rückseite unseres Mondes aussehen, ob es Kanäle und eine Art niederes tierisches oder

pflanzliches Leben auf dem Mars geben würde, entzog sich noch vor sechzig Jahren menschlicher Kenntnis.

 

Von der Venus, demjenigen Planeten, der uns am nächsten kommt, wußten wir außer ihrer Größe, ihren

Entfernungswerten und ihrer Umlaufzeit um die Sonne: Nichts. Eine undurchdringliche Wolkenwand entzog

ihre Oberfläche unseren neugierig-zudringlichen Fernrohrblicken, und so wucherten wilde Spekulationen.

 

Der Planet Merkur: Ein undeutliches Scheibchen am Rande der Lichtflut unserer Sonne.

 

Heute kennen wir jeden dieser Himmelskörper als eine jeweils eigenständige gewaltige Welt für sich, nicht mehr nur

als eine größere oder kleinere verschwommene Scheibe im Teleskop (oder gar nur als bloßen Punkt)  -  wir wissen:

Jeder ist ein Unikat mit allen Eigenarten und Eigenheiten eines solchen, und ist weit mehr als ein bloßer Abklatsch,

eine Variation nach dem "Vorbild" der Erde, wie man noch in den Fünfziger Jahren mehr oder weniger unausgesprochen

annahm. Das gilt bei allen Gemeinsamkeiten, die einzelne Planeten untereinander jeweils auch aufweisen mögen.

Und dies ist keine triviale Tatsache: Die diesbezüglichen wissenschaftlichen Erkenntnisse und Entdeckungen haben

auch hier die Einsicht formiert - sie hat sich im Gefolge dieser Entdeckungen quasi unbemerkt durch die Hintertür

in die Köpfe geschlichen  -, daß die in der Vorstellungswelt immer noch herumspukende (nämlich infolge der

überwältigenden Präsenz des von irdischen Gegebenheiten verführten Augenscheins herumspukende) Anschauung

von der - wenn auch nur ideellen - Zentralität der Erde und ihrer Verhältnisse unangemessen war.

Die Erde ist gewiß einmalig, aber so sind es auch die anderen Planeten, jeder jeweils für sich.

Und das gilt auch für die großen natürlichen Satelliten der Planeten:

 

Im Jahr 1965 stand Jupiter mit zehn, Saturn stand mit neun Monden in den Lehrbüchern der Astronomie.

Alle diese Trabanten waren bloße Punkte in den Teleskopen. Heute, nach fünfzig Jahren Erkundung

durch Raumsonden, sind auch diese Monde eigenständige Welten für uns, jeder für sich ein Unikat, viele

von ihnen kartiert bis auf Metergröße: Über 60 Monde  -  und zwar nur allein für Jupiter und Saturn jeweils.

Möglichst objektives Wissen über die Welt zu generieren, indem man sich vom selbstverständlichst Gegebenen,

vom "Augenschein", ablöste, lag keineswegs auf der Hand, erschien (und erscheint auch heute noch vielen Menschen,

zumindest intuitiv, wenn nicht sogar instinktiv) als widernatürlich. Es war eine Kraftleistung ganz weniger - zunächst

in der Überwindung ihres eigenen "Alltäglichkeits"-Wesens, der eigenen Masseträgheit der Gedanken, dann,

nach außen gerichtet, in der Überwindung des massiven, gummi- und bösartigen Widerstandes der Mitwelt.

 

Denn schließlich: Hatten Heilige, Gottessöhne, Priester und Propheten die Erklärungsnot des menschlichen Wesens

nicht stets und immer wieder aufs Neue in erfindungsvollen, einfach-bunt-bilderreichen Weltgeschichten dadurch gestillt,

daß sie tatsächlich-augenscheinliche Gegebenheiten der täglichen, jedem Menschen unmittelbar zugänglichen Welt

als Jenseits auf die menschliche Vorstellungsleinwand projiziert hatten? Einige Versatzstücke hie und da etwas durcheinandergewürfelt vielleicht - bei den alten Ägyptern schon schakalköpfige Götter und heilige Mistkäfer,

die den Dung des Nilschlammes rollen gleich der über den Himmel rollenden Sonne - aber immer in einfachen Bildern,

die unmittelbar wirken und keines Nachdenkens bedürfen: Ein Prophet, der sein Volk in ein Land voller Milch, Honig

und sonstiger Verheißungen führt; ein Gottessohn in einer Krippe neben Eseln und Schafen, angebetet von Hirten;

ein anderer Prophet, der nicht durch die Wüste reitet (leicht vorstellbar), sondern in den Himmel...

 

Theologen aller Couleur behaupten in unserer Zeit freilich etwas anderes, um den überlieferten Imaginationen

bronzezeitlicher und mittelalterlich-vorwissenschaftlicher Erklärungsmuster - die damals durchaus

ihre Berechtigung hatten, denn der Mensch ist ein erklärungsheischendes Lebewesen - um alten Überlieferungsbildern

also vermeintliche Tiefe zu verleihen, um sie zu retten vor der Lächerlichkeit. Glücklicherweise gibt es heute keine

Nibelungen-Religion, die etwa den Siegfried als Lichtgott verehrt und den Hagen als verruchten Versucher in die Köpfe

junger Menschen einpflanzt, als Kinderschreck: Was müßten wir von nibelungenologischen Theologen hören und lesen

über die "wahre", die "tiefere" Bedeutung des von Siegfried getöteten Lindwurms! ("Kein Mensch glaubt doch

im 21. Jahrhundert mehr an den Drachen als grünschuppiges, fauchendes und feuerspuckendes Ungeheuer.

Heutzutage wissen aufgeklärte Gläubige doch längst, daß mit diesem Bildnis die Inkorporation der wesensvertieften

Ausschließlichkeit des Bösen in seiner Bösartigkeit als das vergutete, mithin fleischgewordene Böse selbst

in einer nur der innerlichen Glaubensgewissheit zugänglichen Weltverworfenheit in einem einfachen Bild

zum glaubenssinnigen und damit weltzugewandt unsinnig scheinenden Ausdruck geworden ist, als Angebot

der lichtgewissen Siegfriedszugewandtheit und -geborgenheit, wo bloße Worte dem Gläubigen nichts sagen..."

"Ach was, kein aufgeklärter gläubiger Mensch stellt sich doch heute noch den lieben Gott als einen

gütigen alten Mann mit langem Rauschebart auf einer Wolke sitzend vor, was reden Sie denn da...")

 

Die Geschichte der Naturwissenschaften ist eine fortlaufende Wegnahme des Menschen aus den Händen,

aus der Führung des Augenscheins. Wir werden auf dieser Website noch zu erläutern haben, wie und warum

Raum und Zeit selbst ihren festen Grund als objektive Weltgegebenheiten verloren haben, und warum

deshalb, um ein umtriebiges Thema zu nennen, die Frage - oder die aus ihr erwachsende Behauptung -:

"Wer hat die Welt geschaffen? Aus welchem Grund ist das Universum entstanden? Irgendjemand muß

die Welt doch erschaffen haben!..." sinnlos ist - denn Kausalität setzt eine Vorher-Nachher - Relation voraus,

mithin Raum und Zeit. Wenn Raum und Zeit selbst wiederum aber nur "Augenschein" sind - oder

Voraussetzungen, "Apriori", unserer subjektiven Erfahrungswelt - dann müssen wir uns eben damit abfinden,

daß wir, unserem evolutionär gewordenen Wesen gemäß, an letzte, prinzipielle Vorstellungsgrenzen prallen,

so wie ein Fisch mit seinem Maul immer wieder an die Innenwand seines Glaskugelaquariums stößt.

 

Und: Die Übersteigung des Augenscheins begann in der Reflektion über die Gegebenheiten des Himmels -

und zwar des realen Himmels, des Sternenhimmels. Es ist kaum vorstellbar, welcher Durchbruch durch

welch starke Mauern die Erkenntnis war, die Erde drehe sich, entgegen dem Augenschein, um die Sonne

und nicht umgekehrt. Damit lagen die ersten Steintrümmer vor einer ersten Mauerbresche. Und hinter ihr

wurde ein völlig neues Land sichtbar, ein weites Land, und in strahlendem, blendendem Licht liegend.

 

Das ist das wahre Vermächtnis unseres Sternenhimmels.

 

Allein, ich kenne kaum einen Menschen, der sich wirklich darüber bewußt ist,

welches ungeheuerliche Vermögen an Wissen über die Welt die großen Forscher und

Gelehrten seit achttausend Jahren angesammelt haben  -  seit der Zeit der Lagerfeuer

und Holzbehausungen, in die wir uns oben in Gedanken zurückversetzt hatten  -,

und beschleunigt angehäuft haben im Lauf des letzten halben Jahrtausends,

zunehmend beschleunigt durch Wissenszins und Zinseszins.

 

Der Newton zugeschriebene Satz:

 

"Wenn ich weiter ausschauen konnte als andere, dann deshalb,

weil ich auf den Schultern von Riesen stand",

 

muß für uns in noch viel umfangreicherem Ausmaß gelten.

 

Würde ein mittelloser Mensch völlig unverhoffterweise ein Vermögen von 1 Milliarde Euro erben,

es wäre gänzlich unvorstellbar, daß er nicht vor überwältigender Freude schier platzen würde.

 

Aber wir kommen alle als die bettelärmsten Menschen auf die Welt.

Und jeder von uns erbt dann ein riesiges, unüberschaubares Vermögen an Wissen.

 

Freude darüber? Fragen sie Studenten. Karriere... Karriere...

Seit meiner Kindheit kenne ich den Sternenhimmel über meinem Kopf; wobei die Richtung 'oben' natürlich in etwa

der Nordrichtung der Erdachse entspricht, da ich als Europäer geboren und aufgewachsen bin.

Relativ zum Sternenhimmel, den ich seit meiner Jugend so gut kenne, hatte ich auf der Südhalbkugel

das beunruhigende Gefühl, daß ich auf dem Kopf stünde. Es hat ungefähr eine Woche gedauert, bis ich mich

gefühlsmäßig an die Tatsache gewöhnt hatte, daß sich bezüglich der Richtung meiner Füße und meines Kopfes

das Himmelsgewölbe andersherum dreht. Die erste Nacht auf der Südhalbkugel verbrachte ich in Tahiti.

Die ganze Nacht habe ich nicht geschlafen und sie auf dem Balkon des Hotelzimmers verbracht. Obwohl ich über

die Umkehrung der Drehrichtung des Sternenhimmels als Astronom selbstverständlich Bescheid wußte,

konnte ich sie aber - ich möchte beinahe sagen: emotional - nicht verarbeiten.

 

Eine Woche später auf den Fidschi-Inseln sagte ich zu meiner Frau:

 

'Jetzt habe ich es begriffen.' "

Erst ab 1900 wurde überhaupt die Struktur der Materie - immerhin eine der wesentlichsten Konstituenten unserer Welt -,

und wurde der innere Aufbau der Atome im Detail nach und nach erhellt. Vorher wußte man davon so gut wie nichts.

Warum sich chemische Elemente verbinden, ja, wodurch diese Elemente als solche eigentlich bestimmt sind: Nichts.

Die klaffenden Lücken im Periodensystem der Elemente (und zwar bezüglich der natürlich vorkommenden Elemente)

waren erst zu Anfang der Vierziger Jahre des 20. Jahrhunderts restlos aufgefüllt; seither ist es diesbezüglich abgeschlossen.

 

Das gewaltig-markante Gebäude der Quantenmechanik begann ab 1920 über den ersten festen Fundamenten

der Atomphysik zu wachsen; in atemberaubendem Tempo wurden riesige Stockwerke hochgezogen.

Neutronen und Neutrinos als grundlegende Komponenten des Kosmos (pro Sekunde rasen rund 66 Milliarden

Neutrinos durch einen meiner Daumennägel und durch jeden anderen Quadratzentimeter meines und

jedes anderen Körpers und Gegenstandes) waren noch vor achtzig Jahren unbekannt, ebenso Myonen, Tauonen...

Quarks als grundlegende, als "Elementarteilchen" wurden erst ab Anfang der Sechziger Jahre postuliert.

Das Standardmodell der Teilchenphysik nahm seit Mitte der Siebziger Jahre feste Gestalt an.

 

Die Evolutionswissenschaft wurde seit den Zeiten Darwins durch unzählige Erkenntnisse, nicht zuletzt in der Genetik,

der Geologie und in der Paläontologie, ausgebaut, die Darwinschen Erkenntnisse und Postulate glänzend bestätigt.

 

Die Entschlüsselung des Genoms, des genetischen Codes, des Aufbaus der materiegestützten Software, die ausnahmslos

alle Lebewesen bestimmt, fundiert und steuert, verzeichnete 1953 den entscheidenden Durchbruch. Seither wissen wir:

Alles Leben auf der Erde hängt seit den ersten Anfängen auf einer einzigen gemeinsamen Leine, alle Organismen

sind auf der grundsätzlichsten Ebene miteinander und untereinander verwandt.

6000 v. Chr.

4000 v. Chr.

2000 v. Chr.

Zeitenwende

1000 n. Chr.

1500 n. Chr.

1900 n. Chr.

2000 n. Chr.

Siehe auch "Kosmisches Maß und menschliche Vorstellung"

Die Bedeutung der unten angefügten Zeitleiste erschließt sich

im Laufe der Lektüre des Textes auf dieser Seite...

Auf dieser Seite werden Fragen eher philosophischer Natur erörtert

nach dem Sinn der Beschäftigung mit dem Kosmos.

 

Wer an diesen Darlegungen nicht interessiert sein sollte, der versäumt zwar etwas :-)

-  er kann aber gleich zur Einführung in die Astronomie gelangen,

indem er auf den folgenden Button klickt.

Einführung in die Astronomie

Weltstoff und Kosmos

 

 

Die Betrachtung des Sternenhimmels war seit frühesten Zeiten einer der fundamentalsten Anstöße zum Nachdenken,

bot eine der tiefsten Grundlagen aller Philosophie, und die Philosophie lieferte die Basis der neuzeitlichen Wissenschaft:

 

 

"Dieses Erleben gehört vor allem zum Philosophen: DAS ERSTAUNEN.

Es gibt keinen anderen Anfang der Philosophie."

 

Platon, Theaitetos 155

 

 

 

"Das Wort Platons, dem Aristoteles ausdrücklich zustimmt,

stellt mit vollem Recht die Verwunderung,

das Entdecken der Welt als voll von Rätseln,

der 'natürlichen' Ansicht entgegen,

es 'verstünde sich alles von selbst'.

Das erstaunte Fragen ist die Geisteshaltung des Wissenschaftlers,

und so darf jenes Wort unsere neue Epoche einleiten."

 

Walther Kranz, Die griechische Philosophie

 

 

 

Mit "unsere neue Epoche" meint Kranz den Beginn der aus dem "Zeitalter des mythischen Denkens"

erwachsenden Ära des Philosophierens und der Naturwissenschaft. Er sieht in ihr  -  und zu Recht  -

nichts weniger als eine "Wandlung des Geistes". Das entsprechende Kapitel seines auch heute noch

faszinierenden Buches ist mit jenen Worten überschrieben, die ich auch als Motto dieser Seite

gewählt habe: "Weltstoff und Kosmos".

 

Die neue Menschheitsepoche, wiewohl nur verständlich aus dem Zusammenhang

mit ihrer in eben dem mythischen Denken wurzelnden Entfaltung  -  diese neue Ära,

so Kranz, zeichne sich durch folgende Revolution des Denkens (so nenne ich es) aus:

 

"Erstens wird von nun an eine Erklärung der vorgebrachten Ansichten gegeben (und gefordert),

man sucht nach Gründen, und zwar nach solchen, die in der Sache selbst und nicht in außer-

weltlichen Mächten liegen, und spricht sie kühnlich aus. Das verantwortungsbewußte Ich,

das sich für sein freudiges 'Erstaunen' einen eigenen Weg des Gedankens sucht, will nun <...>

durch gedankliche Zusammenhänge, durch Schluß, Urteil und Vergleich den Anderen gewinnen."

 

Und eben nicht mehr durch Gewalt  -  und durch Berufung auf Götter ("außerweltliche Mächte")

und deren angebliche Urteile, Festlegungen, Verdikte, Verkündigungen und Einmischungen.

 

"So ist die jetzt aufblühende Philosophie Ausdruck der erwachten Persönlichkeit,

der geistigen Mündigkeit des Menschen ...

 

"Bisher war der Blick der frühen Denker vornehmlich gerichtet gewesen auf die Abfolge

der Generationen und Zeiten, auf das WERDEN der Welt; jetzt aber geht er in die Tiefe

und sucht etwas anderes: das, was hinter dem Wechselnden und Abwechselnden als das Stetige

liegt, das WESEN der Welt. Die freigewordene Persönlichkeit wagt es, der Welt gegenüber-

zutreten und ihre Fragen an sie zu stellen, und zwar sogleich die schwerwiegenste,

die es geben kann, die alle anderen in sich faßt."

 

Wir lassen Walther Kranz seines Weges ziehen, dankbar für die Einsichten, die wir aus seinem Buch

gewinnen. Wir wollen uns auch nicht wundern darüber, daß an den zitierten Stellen, so wie er formuliert,

die Erforschung des "Werdens" als Ausdruck bloß vorzeitlichen, vormodernen Denkens erscheint:

 

Denn es ist ja doch so, daß auch die heutige Kosmogonie  -  jener Wissenschaftszweig, der sich mit

dem Gewordensein (allgemeiner: der Entwicklung) des Universums befaßt  -  nun einmal den zeitlichen

Ablauf, das Werden und Vergehen, des Kosmos und all seiner Strukturen im Blick hat. Aber erstens

ordnet Kranz ja wohl nur die jahrzehntausendelang im Schwange gewesenen sagen- und haltlos

phantasiehaften Weltdeutungen über die "Abfolge der Generationen und Zeiten..." dem noch

nur mythischen Denken zu.

 

Und zweitens zeichnet sich die moderne Naturwissenschaft in der Tat dadurch aus, unter den beständig

wechselnden und schwankenden Erscheinungen den festen Zementboden zu erkennen. Und das heißt:

 

Zusammenfassen, vereinigen, auf das WESEN reduzieren.

 

Newton erkannte, daß die Kraft, die den Apfel zu Boden fallen läßt, eben ihrem "Wesen" nach sich nicht

von derjenigen Kraft unterscheidet, die den Mond um die Erde und die Erde um die Sonne kreisen läßt.

Damit aber wurde der Apfel Teil des Kosmos und der Mond Teil der irdischen Welt. Maxwell fusionierte

verschiedene Anschauungen über Elektrizität und Magnetismus. Wellen und Teilchen sind seit Einstein und

de Broglie sowie den anderen Revolutionären der Quantenphysik zwei Seiten eines zugrundeliegenden

"Wesens", eines Seins, das sich der unmittelbaren menschlichen Anschauung nicht erschließt. Und so baut

eben auch das sich auf Werden und Vergehen richtende wissenschaftliche Denken der Kosmogonie auf

vielerlei auf, was wir über das Wesen der Welt heute wissen: Sein, Werden und Vergehen sind eins.

 

Das soll aber hier nicht unser Hauptthema sein. Sondern dies:

"Warum Wissenschaft im allgemeinen, warum Astronomie im besonderen?"

 

Generell gesagt: Es muß als beschämend gelten, wie wenig stolz die Menschheit des 21. Jahrhunderts

in ihrer Gesamtheit auf die Schatzkammern des Wissens ist, in denen sie sich heutzutage aufhält. Es ist,

als kniffen die Menschen die Augenlider fest zusammen, um nicht geblendet und überwältigt zu werden

von den Gebirgen an Gold, Perlen und funkelnden Brillanten, die sie umgeben. Freilich kostet es einige Mühe,

die Augen offen zu halten, sehen zu lernen  -  bequemer ist es schon, zu dösen.

 

Stellen Sie sich auf den Münchener Stachus, auf den Berliner Alexanderplatz, vor das Heilbronner Rathaus,

die Hamburger Landungsbrücken oder an irgendeinen anderen belebten Platz  -  halten Sie hundert zufällig

vorübereilenden Menschen das Mikrofon unter die Nase und fragen Sie sie: "Wie kommt es, daß es auf der

Erde verschiedene Jahreszeiten gibt? Geht die Sonne jeden Tag an derselben Stelle auf? Wie weit ist der Mond

von der Erde entfernt? Wer war Johannes Kepler? Glauben Sie, daß Albert Einstein ein schlechter Schüler war?

Wird der Mond stärker von der Erde oder von der Sonne angezogen? Welcher Himmelskörper kommt der Erde

nach dem Mond am nächsten? Welches ist der hellste Stern am irdischen Nachthimmel? Wie viel weiter entfernt

von der Erde als die Sonne ist der nächste Stern? Welchen Durchmesser etwa hat das größte Spiegelteleskop,

das es derzeit auf der Erde gibt? Schätzen Sie einmal... Und sagen Sie: Was ist eine Galaxis, ein Pulsar?"

 

Viele (auch nur annähernd) richtige Antworten würden Sie wohl nicht erhalten. "Sonne, Mond und Sterne"

interessierten sie nicht, oder allenfalls beiläufig und ungefähr, erklären die meisten Menschen. Aber "Sonne,

Mond und Sterne" sind die Welt. "Die Welt" ist nicht die Erde, wie vielfach gedankenlos, auch noch weit in

der heutigen Ärä der Raumfahrt, in Formulierungen wie: "Im letzten Urlaub sind wir um die halbe Welt

geflogen" unterstellt und ja wohl auch vielfach dem Sinne nach gemeint wird.

 

Mayakalender und bevorstehender Weltuntergang: Ein Beispiel für Unsinns-Themen, die während der

vergangenen Jahre allen Ernstes viele Menschen beschäftigt haben  -  allen Ernstes!  -, genauso, wie

Sterne in den Köpfen von Millionen Zeitgenossen weiterhin als horoskopische Erleuchtungen herum-

spuken und wie seit Jahrzehnten in einem Land, das sich gern als Führungsnation der Erde sieht,

in den USA also, über 40 Prozent der Bevölkerung leugnet, daß sich Menschen aus früheren Tieren

heraus entwickelt haben, vielmehr glaubt, Dinosaurier und Menschen seien zur selben Zeit über

die Erde gewandelt: und das Alter der Erde würde sich nach Jahrtausenden, und nicht, wie es

in Wirklichkeit der Fall ist, nach mehreren Jahrmilliarden bemessen.

 

Stelle sich ein heutiger Mensch einmal vor, er würde zehntausend Jahre in die Vergangenheit versetzt!

 

Wie entsetzlich wenig haben die Menschen jener Zeit gewußt von der Welt!

 

Tagsüber haben sie im blauen Firmament Wolken über sich hinwegsegeln gesehen, sie wurden

von plötzlichen Gewittern überfallen, Regenfälle rauschten, Blitze krachten auf sie herab.

Sie haben nachts in den überwältigenden Abgrund des Sternenhimmels geschaut: Vor dem Panorama

aus tausenden fernen Lichtern, verstreut wie funkelnder Staub, standen einzelne helle und hellere Gestirne,

zwischen denen Meteore umherstrichen. Die Sonne überschüttete ihre Welt tagsüber mit Licht,

der Mond stand nachts regungslos am ultramarinblauen Himmel über fernen, dunklen Hügeln.

Irgendwann begann es zu schneien, die Welt wurde weiß, die Gewässer gefroren. Sie tauten wieder auf,

Bäume, Büsche, Wiesen ergrünten, phantastische Blumenpracht streute sich darüber hin.

Jahreszeiten wiederholten sich, und Jahre kamen und gingen. Menschenleben kamen und gingen.

 

Jahrhunderte, Jahrtausende verstrichen, die Menschheit tappte im Dunkeln.

 

Priester, Prediger, Propheten und Philosophen erklärten die Welt aus Visionen, Glasperlenspielen,

Gedankenwanderungen, Eingebungen, Täuschungen und Illusionen heraus, aus der Übertragung

bildlicher Anschauung der Welt, die sie täglich umgab, in imaginierte Geistes- und Geisterwelten.

Sie gruben endlose Gänge, Labyrinthe, Rundwege, Irrwege und Sackgassen in den Keller

des menschlichen Vorstellungsgebäudes.

 

Aber erst zu Beginn der Neuzeit trat der Mensch, staubbedeckt, zermürbt und erschöpft, aus den

unbeleuchteten Kellergewölben heraus und entdeckte die Treppen zu den oberen Stockwerken.

 

Zögernd betrat er sie, einige unerschrockene, wagemutige Geister voran, Kopernikus, Tycho,

Kepler, Galilei, Newton die ersten unter ihnen. Jedoch: Massenhaft verharren bis heute Menschen,

staubbedeckt und gesenkten Blickes, am Fuß der Treppe und sind sich unschlüssig, ob sie sich

auf die Stufen hinaufwagen - oder aber die Treppen wieder hinunter gehen sollen, zurück in den

Keller, wo die unübersehbar Vielen ausharren, denen das Zwielicht des Kellers genügt. Treppen

emporzusteigen bereitet viel mehr Mühe als sich auf Faulbetten zu legen, auf die man von

Sehern und Hellsehern  -  besser: In-das-Dunkel-Sehern  -  und von Führern, besser:

Verführern, aller politischen, weltanschaulichen und religiösen Ideologien eingeladen wird.

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