SEITE  RAUMFAHRT

PER ASPERA AD ASTRA

 

Non est ad astra mollis e terris via.

Seneca

 

Von den irdischen Gestaden führt kein sanft ansteigender Weg zu den Gestirnen.

Übers. A. Heidel

Projekt Apollo

Die Mondlandung

"Wenn Gott gewollt hätte,

daß der Mensch Raumfahrt betreibt,

dann hätte er ihm einen Mond gegeben."

 

Krafft A. Ehricke

Frage eines Reporters:

 

"Was benötigen wir am dringendsten,

wenn wir einen Flug zum Mond unternehmen wollen?"

 

Antwort Wernher von Braun:

 

"Den Willen, dies zu tun!"

Aktuelles

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"Ich erinnere mich, daß ich in den Zwanziger Jahren an einer Konferenz der Wissenschaftlichen Gesellschaft

für Luftfahrt in Danzig teilnahm, bei der Professor Hermann Oberth, einer der deutschen Raketenpioniere,

einen enthusiastischen Vortrag hielt über die Möglichkeit, die Erde zu verlassen.

 

Nach dieser futuristischen Rede hielt ein angesehener deutscher Professor namens Lorenz einen langen Vortrag,

in dem er 'bewies', warum es dem Menschen nicht gelingen könne, dem Schwerefeld der Erde zu entrinnen.

Er sagte, daß Oberths Raumschiff die Erdfluchtgeschwindigkeit von 11.200 Metern pro Sekunde

nicht erreichen könne, weil eine Rakete zur Erzielung einer so hohen Geschwindigkeit eine enorme Energiemenge

benötigen würde - ja, sagte er, wenn sie den besten zur Zeit bekannten Brennstoff verwendete,

würde die Rakete so viel Brennstoff enthalten, daß sie betankt 34mal soviel wiegen würde

wie im leeren Zustand. Lorenz schloß daraus, daß das technisch unmöglich sei und daher vergessen werden sollte."

 

Theodore von Karman

"Das Konzept vom Weltraumflug hat eine so beträchtliche Tragweite, daß es den Menschen auf nahezu allen Gebieten

seiner physischen und geistigen Existenz herausfordert. Die Vorstellung, zu anderen Himmelskörpern zu reisen,

spiegelt in hohem Maße die Unabhängigkeit und Beweglichkeit des menschlichen Geistes wider und verleiht

seinen technischen und wissenschaftlichen Unternehmungen die höchste Würde. Darüber hinaus berührt sie

die Grundlagen des menschlichen Daseins. Infolgedessen hält sich das Konzept der Raumfahrt nicht

an nationale Grenzen, kennt keine geschichtlich und ethnisch bedingten Unterschiede und

durchdringt die Faser einer soziologischen und politischen Überzeugung so schnell

wie die der nächsten.

 

"Die Weltraumfahrt birgt vielleicht die größte Anziehungskraft unserer komplizierten und aufgeteilten Welt.

 

"Wir müssen realistisch sein, aber es gibt eine falsche Art von Realismus, eine ängstliche und statische,

die dem Menschen einreden will, daß er um des bloßen Überlebens willen lebt und sich keinesfalls in Gefahr begeben dürfe.

 

"Wir brauchen eine andere Art von Realismus, einen Realismus der Vision,

den Realismus eines Kolumbus, unserer amerikanischen Verfassung,

eines Benjamin Franklin, eines Albert Einstein, den Realismus

eines Konstantin Ziolkowski und eines Hermann Oberth."

 

Krafft A. Ehricke

 "Bei dem heutigen Stand der Wissenschaft und der Technik ist der Bau von Maschinen möglich,

die höher steigen können als die Erdatmosphäre reicht.

 

"Bei weiterer Vervollkommnung vermögen diese Maschinen derartige Geschwindigkeiten zu erreichen,

daß sie - im Ätherraum sich selbst überlassen - nicht auf die Erdoberfläche zurückfallen müssen

und sogar imstande sind, den Anziehungsbereich der Erde zu verlassen.

 

"Derartige Maschinen können so gebaut werden, daß Menschen

(wahrscheinlich ohne gesundheitlichen Nachteil) mit emporfahren können.

 

"Unter gewissen wirtschaftlichen Bedingungen kann sich der Bau solcher Maschinen lohnen.

Solche Bedingungen können in einigen Jahrzehnten eintreten.

 

"In der vorliegenden Schrift werde ich diese vier Behauptungen beweisen."

 

Hermann Oberth

"Die Rakete zu den Planetenräumen", Jahr 1923

"Mehr als dreihunderttausend Menschen aus den Küstenstädten von Louisiana und Texas flüchteten landeinwärts,

verließen, um wenigstens ihr Leben zu retten, die Gefahrenzone. Die Evakuierung einer so großen Anzahl von Menschen

konnte nur deshalb rechtzeitig und völlig planmäßig vorgenommen werden, weil das US-Wetterbüro

schon zwei Tage vor Eintritt der verheerenden Wirbelsturmkatastrophe Hurrican-Alarm gegeben hatte.

Diese Warnung enthielt den genauen Entstehungsort des Wirbelsturms, seine Zugrichtung, Zuggeschwindigkeit

und die Stärke des zu erwartenden Orkans. Mit vorher noch niemals erreichter Genauigkeit war damit

ein meteorologisches Ereignis vorausgesagt und mehreren Tausenden Menschen das Leben gerettet worden.

Daß dies möglich war, verdankte man dem Wettersatelliten Tiros III, der mit seinen beiden Fernsehkameras

die Entstehung des Hurricans schon viel früher feststellte, als es mit üblichen Beobachtungsmethoden

möglich gewesen wäre."

 

"Naturwissenschaftliche Rundschau", März 1962

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