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Das imaginäre Jahr 2001 hat begonnen im Jahr 1968,

mit der Uraufführung des großartigsten Kunstwerks der FilmGESCHICHTE:

 

2001 A SPACE ODYSSEY

 

 Chiffre für das Wesen des Menschen,

der hineingepflanzt ist in einen unvorstellbaren Kosmos,

Chiffre für seine SCHON erbrachten genialen Leistungen und

die Hoffnungen, zu denen er für die kommenden Jahrtausende berechtigt,

 

Chiffre andererseits für seine dunkelsten Abgründe.

 

Das reale Jahr 2001 hat,

wie alle Jahre der menschlichen Historie, gezeigt,

daß der Mensch noch nicht in der Lage ist,

viel mehr als BLOSS aus seinen Abgründen heraus zu wirken.

 

NUR wenige Lichtstrahlen fallen über den Rand des Brunnenschachtes

in die schwarze Tiefe HINAB.

 

Das Licht des Kunstwerks 2001 diene dieser Website als Leitstrahl.

©

2001 als Imagination: Einsames Aufwärts. Das Versprechen des Kunstwerks.

©

Lohengrin  in Los Angeles. Am 11. September 2001 sollte die Premiere stattfinden. Die Einsamkeit des Kunstwerks.

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Naturwissenschaften und Weltraumfahrt hängen eng zusammen: Ohne Wissenschaft

(und ohne angewandte Wissenschaften, also ohne Technologie beziehungsweise Technik)

wäre Raumfahrt weder denk- noch verwirklichbar. Daß hier auf der Website beide Bereiche

in zwei getrennte Inhaltskategorien eingeteilt sind, dient allein der besseren Übersichtlichkeit:

Die Rubrik "Raumfahrt" umfaßt den engeren Bereich ausschließlicher Raumfahrtthematik,

also insbesondere die Historie der Raumfahrt, sowie hinsichtlich der Zukunft geplante oder

angedachte Projekte für das Weltall, Möglichkeiten der Raumfahrt und gegenwärtige sowie

absehbare Entwicklungen auf diesem Gebiet.

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Wenn Einer alt geworden ist und das Seine getan hat,

steht Ihm zu, sich in der Stille mit dem Tod zu befreunden.

 

Nicht bedarf er der Menschen. Er kennt sie, er hat ihrer

genug gesehen. Wessen er bedarf, ist Stille.

 

Nicht schicklich ist es, einen Solchen aufzusuchen,

ihn anzureden, ihn mit Schwatzen zu quälen.

 

An der Pforte seiner Behausung ziemt es sich

vorbeizugehen, als  wäre sie Niemandes Wohnung.

 

 

Meng Hsiä

nach Hermann Hesse

Lassen Sie sich nicht durch die Bilder der NASA täuschen,

auf denen die Planeten in zarten Pastellfarben erscheinen

wie wunderbare Märchenwelten.

 

Man sieht es den Bildern von der wolkenverhüllten Venus

nicht an, daß der erste Atemzug der Luft des Planeten,

den die Alten nach der Göttin der Liebe benannt haben,

einem Menschen die Lungen zerfressen würde.

 

Wahrscheinlich würde der Todeskampf eines Astronauten

nur wenig länger währen, wenn er am Mars

ungeschützt seine Kapsel verließe.

 

 

... Wenn die anderen Planeten "Unheimliche Welten" sind,

dann hat die Erde einen würdigen Platz unter ihnen.

 

Gerade weil sie Menschen hervorgebracht hat.

 

 

Rudolf Kippenhahn

Die Gegenwart eines Gedanken

ist wie die Gegenwart einer Geliebten.

 

Im Reiche der Wirklichkeit, so schön, glücklich

und anmutig sie auch ausgefallen sein mag,

bewegen wir uns doch stets nur

unter dem Einfluß der Schwere,

welcher unaufhörlich zu überwinden ist:

hingegen sind wir, im Reiche der Gedanken,

unkörperliche Geister, ohne Schwere und ohne Not.

Daher kommt kein Glück auf Erden dem gleich,

welches ein schöner und fruchtbarer Geist,

zur glücklichen Stunde, in sich selbst findet.

 

Man kann auch die Gesellschaft einem Feuer vergleichen,

an welchem der Kluge sich in gehöriger Entfernung wärmt,

nicht aber hineingreift, wie der Tor,

der dann, nachdem er sich verbrannt hat,

in die Kälte der Einsamkeit flieht und jammert,

daß das Feuer brennt.

 

 

Arthur Schopenhauer

Es war natürlich eine Lüge, was Sie über meine religiösen Überzeugungen gelesen haben,

eine Lüge, die systematisch wiederholt wird. Ich glaube nicht an einen persönlichen Gott,

und habe dies niemals geleugnet, sondern habe es deutlich ausgesprochen.

 

Falls es in mir etwas gibt, das man religiös nennen könnte, so ist es eine unbegrenzte Bewunderung der Strukur der Welt, so weit sie unsere Wissenschaft enthüllen kann.

 

Das tiefste und erhabenste Gefühl, dessen wir fähig sind, ist das Erlebnis des Mystischen.

Aus ihm allein keimt wahre Wissenschaft. Wem dieses Gefühl fremd ist, wer sich nicht

mehr wundern und in Ehrfurcht verlieren kann, der ist seelisch bereits tot.

 

Wenn die Bekenner der gegenwärtigen Religionen sich ernstlich bemühen würden,

im Geiste der Begründer dieser Religionen zu denken, zu urteilen und zu handeln,

dann würde keine auf den Glauben gegründete Feindschaft zwischen den Bekennern verschiedener Religionen existieren. Noch mehr, sogar die Gegensätze im Glauben

würden sich als unwesentlich herausstellen.

 

 

Albert Einstein

Wenn ein Mensch die Hände in den Schoß legen

und nichts anderes tun würde, als darüber nachzudenken,

was ihm letztendlich bevorsteht  -  und über seine

erschreckende Bedeutungslosigkeit und Einsamkeit im Kosmos  -,

dann würde er ganz sicher verrückt werden oder aber

zusammenbrechen unter einem erschlagenden Gefühl von Nutzlosigkeit.

 

Er würde die Frage aufwerfen, warum er sich denn eigentlich damit plagen sollte,

eine großartige Symphonie zu schreiben, oder auch nur bestrebt sein sollte,

seinen Lebensunterhalt zu verdienen oder anderen Menschen gegenüber

Liebe zu empfinden  -  wo er ja doch nur eine Mikrobe ist, die nicht länger

als für einen Augenblick auf einem Staubkörnchen existiert,

das durch die unvorstellbare Ungeheuerlichkeit des Universums strudelt?

 

Diejenigen von uns, denen eine in ihrem Wesen liegende Empfindlichkeit

eine derartige Perspektive aufzwingt  -  die erkennen, daß es keine

für den Menschen erkennbare Bestimmung gibt,

und daß ihr eigenes Vorhandensein vergeht,

inmitten Myriaden ungezählter Sterne,

ohne daß es zur Kenntnis genommen oder

in irgendeiner Historie verzeichnet würde  -

können nur allzuleicht in den Extremzustand

verfallen, daß ihnen alle menschlichen Normen

und sozialen Verhaltensweisen gleichgültig sind.

 

Die Religionen auf der Erde, seien sie meinetwegen

noch so spießig und beschränkt, haben eine Art

von Trostpflaster für diesen großen Schmerz geliefert.

 

Aber wie gewaltig auch immer die Finsternis:

strahlen wir unser eigenes Licht aus.

 

 

Stanley Kubrick

 

Eines Tages könnten wir inmitten der Sterne auf Unseresgleichen treffen -

oder auf unsere Meister.

 

Wir könnten entdecken, daß unsere Stellung im Universum bescheiden ist.

Wir sollten nicht erschrecken, falls sich erweisen würde, daß wir den Affen näher stehen als Engeln.

 

Selbst wenn dem so wäre, läge eine unendlich verheißungsvolle Zukunft vor uns.

 

Wir werden vielleicht noch eine brillante und begeisternde Rolle zu spielen haben,

von der bisher kein Dichter oder Dramatiker je gewagt hätte zu träumen.

 

Vielleicht haben die Sterndeuter der Antike die Wahrheit ja genau in ihr Gegenteil verkehrt

mit dem Glauben, die Sterne würden die Schicksale der Menschen bestimmen.

 

Es mag eine Zeit kommen, in der die Menschen die Schicksale der Sterne bestimmen.

 

 

Arthur C. Clarke

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